
Zur Nacht, zum Feuer!
Lass ein in den Kreis – Feuer ist teuer.
Wärmen wir uns aneinander!
Wir haben nur uns.
Freundliches Wort, teurer als jemals,
freundlicher Ort in ehrlichen Herzen.
Sie sind selten kostbare Kerzen.
In klammkalter Luft steht der Erntemond
riesig vor schwarzkalten Ästen.
Bewegungsmelder verbellen somnambule
Nachtgänger: Diebe oder Dichter oder beides.
Satte Ordnung – strahlend einst LED-hell,
schwach nun im Schein der Salzlampe
aus dem Inneren des Hauses –
der Zweitwagen merkwürdig
angefroren: Standschaden.
Die Martinsprozession der Wohnmobile in der
Seitenstraße – Dunkelheit breitet gnädigen Mantel über sie.
Das hyperaktive Nachrichtenportal –
schalt es aus, wenn die Putzkolonne
das Licht im Kindergarten löscht.
Genug für einen Tag:
Zur Nacht, zum Feuer!





