Sugar Mountain

Ich hatte davor keine Freunde.

Ich teilte nichts, was mir gefiel.

Und wenn ich es zufällig doch tat,

dann war es für immer und ewig.

Ich habe nie an eine Pinnwand geschrieben.

Meine Alben waren mit Staub bedeckt.

Und lagen in einem dunklen Schrank.

Ich scheute mich vor jedem.

Ich habe niemanden angestupst.

Jetzt bin ich geheilt.

Ich wähne mich verbunden, das sollte man von Zeit zu Zeit prüfen

Ich habe das Digital der Lichter gesehen.

Nah-Brot-Erfahrung.

Sie war nicht nahrhaft.

Aber ich habe sie genossen.

Strenge Rechenzentrumsverwahrung.

Incommunicado

Nun gut, ich sag mal:

Nageln Sie mich jetzt bitte nicht fest

Nageln Sie mich eher ans Kreuz

Also, hmm, wenn ich mich entscheiden müsste,

würde ich eher dazu tendieren.

Ich fände es besser, wir würden mehr über

Das Sportliche reden – Sie wissen: Unsere Sendezeit ist begrenzt.

Am Sprachschirm hängend, weich gleitend zunächst

Richtung Wirklichkeit

Furchtbar hart ist der Aufprall

DNF: DID NOT FINISH

Dusk Magic

Supermarkteinkaufswagenkettezurückgeschoben

Ein Euro macht dich frei

Sinnlich rempeln die Beladenen im Turnier

Die Geladenen reicher Herbstfeiern

trachtenmoden sich zur Bahnstation

Benzin-Rauch-Oktobernationalparfum

Pour homme, pour elle

Schön dreht die Welt

Sag mir schnell:

Das Blatt, das da fällt im Pastell

Lautlos, fällt es weich?

Das Rot wird zu Rosa wird schwach,

verführt blaut der Dämmer ins samtige Schwarz

Nichts ist peinlich in dieser Nacht

Herbstzeitlose

Jedes Jahr Wetter bricht

Urteil erwartet vor dem Wettergericht

Zerschmetterst Du Herbst –

ganz in deinem Recht seiend –

meinen Sommer

Scharfrichter, bahnst es an immer so sanft

Brichst los wie heute Abend der Sturm

Kill me softly

Kurze Hose und Sandalen

Werden bis Weihnachten nicht tragen

Rotgebacken ist die Tartanbahn in Blätterteig,

lehnt ein Rad traumverloren am Gerätehaus

Morgen, nicht mehr heute, nehme ich Vernunft an

und Abschied vom Sommer

 

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