Schüttbild

Die Farbe der Wörter

im Kaffeebecher kreisen lassend,

so steht er selbstvergessen vor der Leinwand des blauen spätsommerlichen Himmels.

Nimmt innerlich Anlauf,

tritt einen Schritt zurück und allen Mut zusammen,

Schleudert ungebremst das Wort.

Und satt, satt wird ihm dieser Himmel,

unendlich weit und schmerzhaft in seiner Schönheit

Ein finzicontinischer Schmerz, der gut, ist,

beweist er doch, dass man lebt,

dass wider Ekel und Zweifel, wider Getrenntsein und Vorwurf,

wider Fremdsein und Angst

einer heimisch werden kann in sich selbst

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Erste Schritte